ACTIVE LEADERSHIP

ihr Führungsupdate von mario sander


EROFLGSKRITERIEN für ACTIVE LEADERSHIP:

 

VERÄNDERUNGSBEREITSCHAFT wird als Kompetenz in allen Unternehmensbereichen etabliert. Probleme, die ExpertInnen im Unternehmen identifizieren, werden nicht als Herausforderungen bezeichnet, sondern müssen von ihnen gelöst werden.

Im Active Leadership Vokabular heißt das: Changekompetenz 

 

 

 

Der ALLEIN-ENTSCHEIDER-STATUS von Führungskräften muss als Haltung aufgegeben werden. Die neuen Führungskräfte verstehen sich als bescheidene OrganisatorInnen von Problemlösungen. Sie schaffen die erforderlichen Freiräume für die Teammitglieder, so dass diese nach den besten Antworten auf Probleme suchen, statt stets selbst die beste Lösung produzieren zu müssen. 

Im Active Leadership Vokabular heißt das Empowerment.

 

 

 

Die FÄHIGKEIT ZU LERNEN wird im Unternehmen priorisiert und schließt alle Mitarbeiter ein. Lernen wird forciert, indem Abteilungen zusammenarbeiten, multidisziplinäre ThinkTanks im Alltag etabliert werden sowie bewusst über den bereichseigenen Tellerrand und auch außerhalb des Unternehmens geschaut wird. Derart gestaltete Meetings kommen ohne ermüdende Powerpointschlachten aus, weil alle Anwesenden aktiv eingebunden und fokussiert sind, um die besten Lösungen zu entwickeln. 

Im Active Leadership Vokabular heißt das Agilität


tipp der Woche

VERÄNDERUNGSWIDERSTAND ADE!

In vielen meiner Beratungen war ich lange Zeit davon überzeugt, dass der Veränderungswiderstand einfach Teil des Prozesses ist und unverrückbar dazugehört. Es ist fast unglaublich, aber: Auch Veränderungsprozesse haben sich verändert. Der Widerstand nimmt ab, wenn MitarbeiterInnen teilhaben, Verantwortung übernehmen können und sich als Akteure verstehen. Wie Sie das schaffen? Kommunizieren Sie als Führungskraft ab sofort nur noch wertschätzend. Es wird Ihnen weniger schwerfallen, als Sie denken. Streichen Sie Bewertungen aus Ihrem Wortschatz und ersetzen Sie sie durch Beschreibungen dessen, was Sie wahrnehmen. Laden Sie Ihre MitarbeiterInnen und KollegInnen zunächst ein, Ihre Zielsetzungen zu verstehen. Hören Sie dann zu, geben Sie sich Mühe, Ihr Gegenüber zu verstehen. Auch hier bewerten Sie nicht! Dann bieten Sie an, gemeinsam nach Lösungswegen zu suchen. Sie werden kaum auf Veränderungswiderstand treffen.  Probieren Sie es doch einmal aus!

 

Bildnachweis: Titelbild Hand Pixabay CCB0; pixbay ropes-115095_1920 CCBY0, Regenbogen M.Sander CCBYSA