ACTIVE LEADERSHIP

ihr Führungsupdate von mario sander


EROFLGSKRITERIEN für ACTIVE LEADERSHIP:

 

VERÄNDERUNGSBEREITSCHAFT wird als Kompetenz in allen Unternehmensbereichen etabliert. Probleme, die ExpertInnen im Unternehmen identifizieren, werden nicht als Herausforderungen bezeichnet, sondern müssen von ihnen gelöst werden.

Im Active Leadership Vokabular heißt das Changekompetenz.

     

Der ALLEIN-ENTSCHEIDUNGSSTATUS von Führungskräften muss als Haltung aufgegeben werden. Die neuen Führungskräfte verstehen sich als bescheidene OrganisatorInnen von Problemlösungen. Sie schaffen die erforderlichen Freiräume für die Teammitglieder, so dass diese nach den besten Antworten auf Probleme suchen, statt stets selbst die beste Lösung produzieren zu müssen. 

Im Active Leadership Vokabular heißt das Empowerment.

     

Die FÄHIGKEIT ZU LERNEN wird im Unternehmen priorisiert und schließt alle Mitarbeiter ein. Lernen wird forciert, indem Abteilungen zusammenarbeiten, multidisziplinäre ThinkTanks im Alltag etabliert werden sowie bewusst über den bereichseigenen Tellerrand und auch außerhalb des Unternehmens geschaut wird. Derart gestaltete Meetings kommen ohne ermüdende Powerpointschlachten aus, weil alle Anwesenden aktiv eingebunden und fokussiert sind, um die besten Lösungen zu entwickeln. 

Im Active Leadership Vokabular heißt das Agilität.


Praxistipp

VERÄNDERUNGSWIDERSTAND ADE!

In Beratungen war ich lange Zeit davon überzeugt, dass der „Veränderungswiderstand“ einfach Teil des Prozesses ist und unverrückbar dazugehört. Es ist kaum zu glauben, aber: Auch die DNA der Veränderungsprozesse hat sich gewandelt. Der Widerstand nimmt ab, wenn MitarbeiterInnen teilhaben, Verantwortung übernehmen können und sich als Akteure verstehen. 

Wie Sie das erreichen können? 

Kommunizieren Sie als Führungskraft ab sofort überwiegend wertschätzend. Es wird Ihnen weniger schwerfallen, als Sie denken. 

Streichen Sie die Bewertungen aus Ihrem Wortschatz und ersetzen Sie sie durch Beschreibungen dessen, was Sie wahrnehmen. Laden Sie Ihre MitarbeiterInnen und KollegInnen zunächst ein, Ihre Zielsetzungen zu verstehen. Hören Sie dann zu und fokussieren Sie Ihre Aufmerksamkeit, um Ihr Gegenüber zu verstehen. Auch jetzt bewerten Sie bitte nicht! Bieten Sie statt dessen an, gemeinsam nach Lösungswegen zu suchen. Entwickeln Sie vielfältige Optionen und Sie werden kaum auf Veränderungswiderstand treffen. Probieren Sie es einfach aus!

 

Bildnachweis: Titelbild Hand Pixabay CCB0; pixbay ropes-115095_1920 CCBY0, Regenbogen M.Sander CCBYSA