About me

Einer meiner Lieblingsplätze.   Die Dachterasse des QUBE Hotels in Heidelberg.
Einer meiner Lieblingsplätze. Die Dachterasse des QUBE Hotels in Heidelberg.

Mario Sander

ist ein bekannter Trainer und Coach. Seine Kunden schätzen an ihm seine hervorragende Fähigkeit Klarheit in der Betrachtung und in der Umsetzung zu schaffen, Dinge auf den Punkt zu bringen, die Welt aus einer anderen Perspektive zu sehen und gemeinsam mit ihnen eine Vielzahl an Lösungsoptionen zu entwickeln. Er ist ein gefragter Experte und Speaker zu den ACTIVE LEADERSHIP Themen und wurde 2016 von Focus und Xing als TOP Coach in den Themenfeldern Führung und Zusammenarbeit ausgezeichnet.

 

 

Experte für...

Das Ziel heißt: MitarbeiterInnen sollen Verantwortung übernehmen. "Wenn die Führungskraft das will, mach ich es." sagt die Mitarbeiterin. Wie geht es ohne Führungsansage? Die Forschung hat lange nach der Formel für die intrinsische Motivation gesucht. Das Silicon Valley hat sie einfach über den Haufen geworfen und in der VUCA Welt samt Digitalisierung die alten Führungsmodelle gleich mit. LEADERSHIP ist nun die schon etwas "angestaubte" Erneuerung. Es geht um die gemeinsame Gestaltung von Arbeitsprozessen. So wie sich unsere Kommunikationsformen radikal verändert haben, verändert sich auch der Anspruch an Führung und Führungskräfte. Sie können diesen Prozess aktiv gestalten. ACTIVE LEADERSHIP meint alle im Unternehmen.

 

 

angewandte Methoden...

Sie werden die Methoden erleben, die zu Ihnen passen. Ihre Form der Kommunikation, Ihr Tempo des Lernens und Ihre Zielsetzung bei Training, Beratung und Coaching sind entscheidend für die Methodenwahl. Es ist für Sie immer die beste Methode in der Auswahl. Alle Teilnehmenden sind aktiv. Sie steuern die Zusammenarbeit und arbeiten an den gewünschten Veränderungen, so dass der unmittelbare Nutzen für Sie immer erkennbar ist!

 

 

Zielgruppen...

CEOs, GeschäftsführerInnen, Führungskräfte und ambitionierte Teams

 

Berufserfahrung...

Trainer, Berater und Coach seit 1993, 1991 Projektleiter in der Erwachsenenbildung "Kreativhaus" Berlin, 1990 Persönlicher Referent der Ausländerbeauftragten im Amt des Ministerpräsidenten/ Bundeskanzleramt

 

Ausbildung...

Hochschule für Musik, Hanns Eisler Berlin  und Hochschule für Kirchenmusik Halle a.d.Saale,

Psychologie, Pädagogik und Soziologie, ev. FH Berlin, Abschluss Dipl. Soz.-Päd.

 

Qualifikationen...

Systemische Organisationsberatung osb Wien,

Lizensierter TMS Berater des TeamManagementSystems von DickMcCan und Dr.Charles Magerison,

Lizensiert für das Modell Erfolgskontrolle in der Weiterbildung,

Hypnosystemische Kommunikation nach Milton Erickson,

Facebookmasterkurs,

TrainerCamp Markenbildung und Digitalisierung,

OER Fachberater BDVT


Mario Sander Backstage

Musik hat mich immer schon fasziniert. Voller Stolz habe ich an meinem neunten Geburtstag mit "Sommertime" Mahalia Jackson und Luis Armstrong zu meinen musikalischen Eltern erklärt. 

Aber auch die bekannte Toccata und Fuge in d-moll von Bach, auf der Orgel der Potsdamer Friedenskirche gespielt, hat mich als junger Zuhörer begeistert und vermutlich in eine wunderbare Trance versetzt. 

Mit 14 Jahren durfte ich dann endlich die Aufnahmeprüfung an der Hochschule für Musik in Berlin machen. Das Abitur wurde mir in Potsdam (DDR) nicht wegen der Noten verwehrt, sondern weil meine Eltern Künstler waren. So studierte ich Jazz am Bass und Klassik auf der Orgel aus voller Leidenschaft. Nach 3 Jahren Studium schmerzten auf einmal die Finger. Die bittere Diagnose hieß: Chronische Sehnenscheidenentzündung. Das stellte das Leben des 19jährigen Vollblutmusikers für einige Zeit auf den Kopf. 

 

Wieder in Berlin, landete ich im Künstler- und Dissidentenunterschlupf der DDR - offiziell hieß das: „unter dem Dach der Kirche“ - und studierte Sozialpädagogik, Soziologie und Psychologie. Ein buntes, fast chaotisches Studium, klein und verschult, dafür weit im Horizont. Wir profitierten von engagierten DozentInnen, von denen tatsächlich niemand für die Stasi spitzelte! Eine großartige Bibliothek, die ihresgleichen in der DDR suchen konnte, gab uns Futter für den Blick über den Tellerrand. Wir sogen alles auf von Bloch, Luhmann, Adorno, Freire, Sölle, Kunze, bis Riemann, alles, was diese piefige DDR-Diktatur entlarvte. Mein Studienabschluss fiel zusammen mit dem Ende der DDR.

 

DAS Gänsehauterlebnis in meinem Leben passierte am 9. November 1989 in Berlin. Wir gingen am Abend über die Glienicker Brücke in den Westen ohne verhaftet oder erschossen zu werden.

In diesem Moment war eines klar: Das war’s mit der DDR-Diktatur. Fröhlich winkten wir den Grenzposten zu und machten drei Tage Party in Freiheit! Da war das Leben wieder auf den Kopf gestellt.

 

Ich bin in die Politik gegangen und habe in der letzten DDR Regierung als persönlicher Referent der Staatssekretärin für Ausländerfragen (sic!) endlich politisch wirksam den tief sitzenden DDR Rassismus bekämpft. Mit meiner interkulturellen Herkunft war ich in der DDR  Experte für Alltagsrassismus geworden.

 

Das neue Leben im vereinten Deutschland war nochmal wie ein Studium. Alles, was ich gelesen hatte, konnte ich jetzt im Kontext seiner Entstehung betrachten und habe vieles noch einmal anders verstanden. Meine Kopfstände haben mich praktisch gelehrt, wie sich System-veränderungen anfühlen und was man tun kann, um sie zu gestalten. 

Ich bin ein begeisterter Strategieberater. Zutiefst davon überzeugt, dass Menschen (fast immer) in der Lage sind, die sie umgebenden Zustände zu beeinflussen und zu verändern. 

 

Ich bin ein passionierter Leadershipexperte. Ich liebe die Auflösung der autoritären Führung hin zu sich selbst organisierenden Systemen. Theoretisch. Meine Führungskräfte, gestresst von der digitalen Transformation, erleben einen Trainer, Berater und Coach der Veränderungsprozesse lesen kann, sie analysiert und versteht. Die richtigen Werkzeuge für die passenden Probleme lassen manch eine Lösung mühelos erscheinen. Auch das gehört zum Leadershipphänomen.

Als Coach habe ich ein Kontinuum: Ich agiere immer emphatisch, ermutigend, provokativ und lösungsorientiert. Wenn ein Coachee sich nach einer Sitzung wieder sortiert und handlungsfähig fühlt, ist es für mich ein Festtag. Coaching ist niemals Therapie. Coaching kann auch schnell gehen!

Bildnachweis: Foto M.Sander CCBYNCSA; Titel FacebookAnwendung Graffiti CCBYNCSA